Archiv | 2015

Stellungnahme zum Testurteil „Gemüsebreie“ (Öko-Test 11/2015)

Liebe Eltern,

das Verbrauchermagazin „Öko-Test“ hat in seiner aktuellen Ausgabe (11/2015; S. 44 bis 49) insgesamt 17 Baby-Gläschen getestet. Auf den Prüfstand kamen Karotten- sowie Mischgemüse-Breie. Diese waren, bis auf eine Ausnahme, ausschliesslich in Bio-Qualität. In dem Test bewertet wurden auch drei Bio-Babygläschen der Holle baby food GmbH mit den Marken Holle und Lebenswert bio. Zwei von drei Gläschen erhielten das Testurteil „gut“. Mehr erfahren Sie hier.

Holle im Engagement für Erhalt der Sortenvielfalt

Saatgut bildet die Basis für unsere Landwirtschaft und für unsere Nahrung und ist somit Grundlage unserer Existenz. Seit Jahrtausenden steht für die menschliche Ernährung eine unglaubliche Sortenvielfalt zur Verfügung. Damit das weiterhin so bleibt und der ökologische Landbau auch in Zukunft wachsen kann, unterstützt Holle den Saatgutfonds der Zukunftsstiftung Landwirtschaft. Seit seiner Gründung im Jahr 1996 fördert der Saatgutfonds die zukunftsgerichtete Arbeit von Gemüse, Getreide- und Obstzüchtungs-Initiativen, die sich für die Erforschung der ökologischen Pflanzenzüchtung engagieren. Primäres Ziel ist die Etablierung eigenständiger Pflanzenzüchtungen für die biologische Landwirtschaft – frei von Gentechnik, Patenten und Monopolen.

Weitere Infos unter: www.zukunftsstiftung-landwirtschaft.de

11/15

Stellungnahme zur Bewertung der Holle Bio-Anfangsmilch 1 – Öko-Test Magazin 2 / 2015

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,


seit über 80 Jahren bietet Holle Babynahrung in bester Qualität und wenn möglich mit bio-dynamisch erzeugten Zutaten an. Im aktuellen Öko-Test Magazin wurde die Holle Bio-Anfangsmilch 1 bewertet und stark abgewertet. Wobei die Gewichtung der Bewertungskriterien die Frage nach der Objektivität dieser Kundeninformation aufwirft. Die Beurteilung „ungenügend“ ist aus unserer Sicht keinesfalls gerechtfertigt. Im Folgenden möchten wir hierzu Stellung nehmen:


Holle Bio-Anfangsmilch 1 ist ein streng kontrolliertes und sicheres Lebensmittel, das alle rechtlichen Anforderungen an die Zusammensetzung und Qualität einer Säuglingsmilch erfüllt. Darüber hinaus ist es das einzige Produkt im Test in Demeter-Qualität, ein Merkmal dass bei der Beurteilung von Öko-Test keinerlei Beachtung findet.

3-Monochlorpropandiol-Fettsäureester (3-MCPD-Fettsäureester) und Glycidolester
Bei den Verfahrensschritten der Raffination von Ölen entstehen 3-MCPD-Fettsäureester und Glycidolester. Diese unerwünschten Substanzen kommen in allen raffinierten Speisefetten vor. Seit dem Bekanntwerden der Problematik wurden im Bereich der Muttermilchersatzprodukte schon deutliche Verbesserungen erreicht. Auch Holle hat die Gehalte in der Milchnahrung stetig senken können. An einer weiteren Minimierung der Gehalte wird auf Hochtouren gearbeitet.

Chlorat und Perchlorat
Beide Stoffe können als Nebenprodukt von chlorhaltigen Reinigungs- und Desinfektionsmitteln entstehen. Spuren dieser Substanzen sind insbesondere dann zu finden, wenn Maschinen oder Trinkwasser mit chlorhaltigen Mitteln gereinigt bzw. aufbereitet wurden. Sie sind im Rahmen mit der Lebensmittelverarbeitung zugelassen und werden aufgrund ihrer hohen Wirksamkeit sehr vielfältig eingesetzt.
In der Produktion der Holle Bio-Anfangsmilch 1 wird konsequent auf chlorhaltige Reinigungsmittel verzichtet. Aktuell arbeiten wir daran, dass auch auf allen Stufen der Gewinnung und Vorverarbeitung von Zutaten, auf chlorfreie Reinigungsmittel umgestellt wird. Dabei muss die gleiche hohe Reinigungswirkung gewährleistet bleiben. Die eingeleiteten Maßnahmen greifen bereits. Das Monitoring von jüngeren Chargen deutet bereits eine gute Reduktion der Gehalte hin. Die gleichen Bewertungskriterien zugrundegelegt, würde Öko-Test unsere aktuellen Produkte nicht mehr abwerten.

Belastung mit Keimen
Jede Säuglingsmilch-Charge wird umfangreich auf mikrobiologische Belastungen untersucht, ehe sie in den Verkauf gelangt. Auch die von Ökotest bewertete Charge zeigte keine Keimbelastung. Die Prüfung geschieht schon auf Ebene der Rohwaren, aber auch produktions-begleitend. Einer besonders intensiven Prüfung werden die Fertigprodukte unterzogen. Aufgrund der von Öko-Test präsentierten Ergebnisse haben wir die betreffende Charge durch ein akkreditiertes, externes Labor nachtesten lassen. Auch diese Analyse war unauffällig.
Von Öko-Test wurden jedoch nicht die vegetativen Keime, sondern die Sporen der sulfitreduzierenden Clostridien bewertet. Diese Sporen haben keinerlei Relevanz für die Zubereitung als Säuglingsnahrung, da Säuglingsmilchnahrung stets frisch zubereitet und innerhalb kurzer Zeit verzehrt wird. Die Einschätzung von Öko-Test, dass sich durch die gefundenen Sporen keine Gesundheitsgefahr ableiten lässt, ist korrekt. Der Eintrag erfolgt durch z.B. Silagefütterung. Holle hat somit kein Hygieneproblem im Betrieb. Holle wird Massnahmen ergreifen, um die Sporen zu reduzieren.
Die Holle Bio-Anfangsmilch 1 ist ein sicheres Lebensmittel für Säuglinge ab Geburt. Alle gesetzlichen Vorgaben betreffend der Zusammensetzung, Hygiene und Einhaltung von Grenzwerten werden stets eingehalten. Die Betrachtungsweise von Öko-Test ist nur sehr punktuell, wodurch die hervorragende Qualität des Produktes in seiner Gesamtheit nicht wahrgenommen wird.

 

02/15

Holle Fütter-Bar auf der BABYWELT Messe Stuttgart

Die beliebte Babymesse BABYWELT kommt vom 20. bis 22. November 2015 nach Stuttgart. Werdende und frischgebackene Eltern erhalten in der Messe Stuttgart (Halle 7) einen umfassenden Überblick über aktuelle Trends und alltägliche Produkte für Schwangere, Babys und Kleinkinder.

Damit junge Eltern die Messe auch gemeinsam mit Ihrem Nachwuchs entspannt und sorgenfrei erleben können, sorgt Holle in der Fütter-Bar für das leibliche Wohl der Kleinen. Ausgestattet mit  ausgewählten Holle Babygläschen, Babybrei-Proben und sogar Fläschchenwärmer bietet die Fütter- Bar einen Ort zum Durchatmen. Legen Sie eine Pause vom Messetrubel ein und probieren Sie ernährungsphysiologisch ausgewogene und vollwertige Holle Säuglingsnahrung in bester Demeter-Qualität.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zur BABYWELT Messe: www.babywelt-stuttgart.de

11/15

Im Einsatz für fruchtbare und gesunde Böden: Holle spendet für den Save Our Soils Fonds

Der Bodenabbau schreitet voran. Jede Minute werden Böden in einer Größenordnung von rund 30 Fußballfeldern zerstört. Höchste Zeit dieser Entwicklung entgegenzuwirken! Aus diesem Grund haben die vereinten Nationen 2015 zum Jahr des Bodens ernannt. Die Intention dabei ist das Bewusstsein für die Wichtigkeit von gesunden und lebendigen Böden zu schärfen und den Verbrauchern die Bedeutung der Böden für Gesundheit, Nahrungssicherheit und Klima zu verdeutlichen.

Mit unserer Spende für den „Save Our Soils“ Fonds (SOS Fond), der Anfang diesen Jahres ins Leben gerufen wurde und ein Teil der Save our Soils Kampagne ist, möchte Holle Landwirte dabei fördern, ihre Böden in gesunder, nachhaltiger Art und Weise zu erhalten und zu entwickeln. Mit der Unterstützung von Holle und anderen Pionier-Unternehmen werden im Besonderen folgende Aktivitäten gefördert.

• Organisation von Workshops und praktischen Schulungsunterlagen für Landwirte
• Dokumentation bestehender nachhaltiger Bodenbewirtschaftungspraktiken und Veröffentlichung dieser als Best Practice Anregung
• Durchführen von praktischen Forschungsprojekten zu ausgewählten, Boden-spezifischen Themen
• Erhebung und Bewertung der sozio-ökonomischen Vorteile nachhaltig bewirtschafteter Böden
• Kooperation mit gleichgesinnten Organisationen um die Bedeutung der Böden für ein breiteres Publikum zu fördern

Weitere Informationen zu Save our Soils: www.saveoursoils.com

07/15

Jetzt Mitglied in Assoziation der Öko-Lebensmittelhersteller

Holle ist neues Mitglied der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL). Diese macht sich für ökologische und zukunftsfähige Lebensmittel stark, die im Ein-klang mit Mensch und Natur erzeugt werden. Zudem will sie das Werte- und Qualitätsbewussten für die Produkte fördern – und auch gleich noch sicherstellen, dass diese transparent deklariert sind. All dies sind Werte und Ziele, die auch zur Holle-Unternehmensphilosophie gehören.

Im Mittelpunkt der AöL-Arbeit steht die fundierte politische Interessenvertretung auf nationaler und europäischer Ebene. So sollen einschlägige Normen für ökologische Lebensmittel weiterentwickelt werden. Um dies zu erreichen, kommt es unter ande-rem auf den Meinungs- und Erfahrungsaustausch der AöL-Mitglieder an. Diesen gestaltet Holle nun mit.

Jetzt mehr erfahren: www.aoel.org

07/2015

Holle unterstützt Tagung der Öko-Junglandwirte

Wir fördern die Zukunft des Ökolandbaus: Mit 1.000 Euro unterstützen wir die Öko-Junglandwirte-Tagung in Fulda, eine der wichtigsten Tagungen für junge Landwirte, Gärtner, Winzer und die, die es werden wollen. Unsere Spende trägt dazu bei, vom 13. bis 15. November 2015 ein Programm voll hochkarätiger Referenten und Workshops auf die Beine zu stellen. Unter dem Motto „Wachstum & Qualität? – Chance oder Widerspruch?“ können sich die Teilnehmer fortbilden, austauschen und neue Kontakte knüpfen.

 

Weitere Informationen zur Tagung: www.oeko-junglandwirte-tagung.de

06/15

Neu! Holle Bio-Fruchtbrei Banane Grieß

Mehr Fruchtgenuss für die Allerkleinsten

Liebe Eltern,

Kinder lieben Früchte! Deswegen gibt es jetzt neu von Holle den Bio-Fruchtbrei Banane Griess. Dieser bietet neben sorgfältig ausgewähltem Getreide besonders viel Fruchtgenuss. Verschiedene Zubereitungsmöglichkeiten stehen für eine abwechslungsreiche Beikosternährung Ihres Kindes.

  • Für Säuglinge ab dem 6. Monat
  • Einfache Zubereitung
  • Vielseitig verwendbar als Frucht-Getreidebrei sowie Milchbrei oder als Halbmilchbrei, für die Zubereitung mit Muttermilch oder als milchfreien Brei
  • Glutenhaltig, ungesüsst (enthält von Natur aus Zucker)

Das Holle Team wünscht Ihnen und Ihrem Kind viel Freude mit dem neuen Holle Bio-Fruchtbrei Banane Griess!

05/15

Aktuelles zu den Holle Getreideprodukten mit Hirse

„Im Rahmen einer behördlichen Überprüfung wurden Ende 2014 Spuren der Pflanzeninhaltsstoffe „Tropanalkaloide“ nachgewiesen. Fürsorglich hat die Firma Holle daraufhin beschlossen, Getreideprodukte, die Hirse beinhalteten, vom Markt zurückzunehmen und diese zunächst nicht mehr anzubieten.

Tropanalkaloide sind natürlich in Stechapfelsamen und einigen anderen Samen vorhanden. Im Gegensatz zu konventionellen Bauern, hat die biologische Landwirtschaft nicht die Möglichkeit, diese Beikräuter durch den Einsatz von Pestiziden zu eliminieren. Bisher war die detaillierte Verifizierung von Tropanalkaloiden aufgrund von fehlender analytischen Methoden nicht möglich. Seit der Verbesserung und Weiterentwicklung dieser Analytik sind Tropanalkaloide Gegenstand von behördlichen Warnungen und Rückrufen geworden. Genau diese Weiterentwicklung nutzen wir nun aus, um die Qualität unserer Produkte zu überprüfen. Wir haben ein engmaschiges Monitoring, sowohl in der Rohware als auch im Endprodukt, eingeführt. Ebenso haben wir eine technische Erweiterung in den Produktionsprozess installiert. Damit garantieren wir die einwandfreie Qualität unserer neuen Produktionen.

Wir bitten die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und freuen uns, Ihnen nun wieder die Getreideprodukte mit Hirse anbieten zu können.

03/15

Holle erhält Demeter Ehrenpreis 2015

Jedes Jahr zur Biofach Messe würdigt der Demeter e.V. die Arbeit seiner Mitglieder mit verschiedenen Preisen und Ehrungen. Wir freuen uns sehr, dass der Demeter Ehrenpreis 2015 an Holle ging. Bei der Verleihung würdigte die Jury besonders die ausgeprägte Innovationskraft, das Engagement im Bereich Nachhaltigkeit und die hochwertigen Produkte. Holle Geschäftsführer Udo Fischer nahm den Preis auf der Biofach Messe persönlich entgegen.

Weitere Informationen zum Demeter Ehrenpreis und zur Preisverleihung finden Sie hier

03/15

Stellungnahme zur Bewertung des Holle Pouchy Apfel & Banane mit Birne – Ökotest Magazin 3 - 2015

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,


im aktuellen Ökotest wurde unser Pouchy Apfel & Banane mit Birne getestet und erhielt die Note befriedigend. Die Bewertungkriterien können wir nicht nachvollziehen und möchten im Folgenden Stellung zu den einzelnen Abwertungen nehmen.

 

Darreichungsform birgt eine Kariesgefahr für Kinder

Unser Pouchy Apfel & Banane mit Birne wurde abgewertet, da er sich direkt an Kinder richtet und eine solche Darreichungsform das Kariesrisiko begünstigen soll. Die Abwertung von Ökotest können wir nicht nachvollziehen. Alle unsere Pouchys tragen den Hinweis, dass das Püree mit einem Löffel gefüttert werden sollte und das ein Dauernuckeln zum Schutz der Zähne vermieden werden sollte.  


Ohne Zuckerzusatz

Für unseren Pouchy Apfel & Banane mit Birne verwenden wir die besten Demeter Zutaten (Apfel-, Bananen- und Birnenpüree). Eine Zugabe von Zucker oder Konzentraten erfolgt nicht. Um auf den natürlichen Zuckergehalt von Früchten  hinzuweisen, tragen unsere Pouchys die Information, dass die Zutaten von Natur aus Zucker enthalten. Diese Deklaration ist in dieser Form sogar vom Gesetzgeber her vorgesehen. Daher ist eine Abwertung durch Ökotest sehr verwunderlich.


Verpackung

Die Verpackung ist so aufgebaut, dass das Fruchtpüree bestens geschützt ist und keine unerwünschten Stoffe migrieren können. Sie ist völlig sicher und hat natürlich keine negativen Auswirkungen auf das Produkt. Die Pouchys sollten im Hausmüll einer fachgerechten Entsorgung zugeführt werden.


Es lässt sich festhalten, dass die Verpackung unserer Pouchys sicher ist, die Kennzeichnung entspricht den Lebensmittelrechtlichen Vorschriften und für das Püree verwenden wir nur die besten Demeter Zutaten, welche leider nicht in der Bewertung berücksichtigt wurden.  

 

03/15

Wir haben es satt! - 50.000 protestieren in Berlin

Zum fünften Mal hatte das breite Bündnis aus Bio-, Verbraucher- und Umweltorganisationen zur Wir haben es satt-Demo nach Berlin aufgerufen. Am 17. Januar 2015 zogen rund 50.000 Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen und aus der ganzen Republik, vom Potsdamer Platz zum Regierungsviertel. Bunt, kreativ und vielfältig äußerte sich der Protest gegen Agrarindustrie, Tierfabriken, Bienensterben, industriell hergestellte Lebensmittel, unfaire Arbeitsbedingungen und Dumpingpreise sowie Ceta und TTIP. Am Abend zuvor hatte der BÖLW erstmals zu einem großen politischen Abendempfang auf der Grünen Woche geladen. Hier erfahren Sie mehr.

Holle Geschäftsführer Udo Fischer war bei der Demo in Berlin mit dabei, um sich persönlich für den Stopp der industriellen Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion sowie eine Förderung bäuerlicher Betriebe einzusetzen.

 

Auf dem Bild: Udo Fischer (rechts) und Lazaro Campuzano, Vertriebsleiter von Demeter Felderzeugnisse (links).

01/15

Testurteil „Gemüsebreie“ (Verbrauchermagazin Öko-Test, Ausgabe 11/2015):

Holle Gläschen

Bewertung

Holle Spinat mit Kartoffeln (Demeter)

gut

Lebenswert bio Kürbis mit Kartoffeln (Bioland)

gut

Holle Karotten (Demeter)

befriedigend

 

Wir von Holle baby food beurteilen das Gesamt-Testergebnis unserer Bio-Babygläschen positiv. Nirgends ist der Anspruch an Qualität so hoch wie bei Babynahrung – dies zeigt sich auch in den äusserst strengen gesetzlichen Qualitäts-Anforderungen und in unserer Unternehmensphilosophie. Das Vertrauen, das uns Eltern entgegenbringen, nehmen wir sehr ernst und wollen es auch durch unsere enge Verbundenheit zum biologisch-dynamischen bzw. zum Bioland-Landbau und zu unseren Partnern erhalten. Das Öko-Test-Urteil bestätigt, dass wir unseren Weg der „Nachhaltigkeit von Anfang an“ konsequent und mit hoher Verantwortung gehen. Ist für uns jedoch auch Anlass, die Qualität unserer Produkte und Produktionsschritte kontinuierlich weiter zu verbessern.

Babygläschen – allgemein

Öko-Test empfiehlt in der aktuellen Ausgabe „selber kochen ist prima“. Handelt es sich um frisch zubereitete Beikost in Demeter- oder Bioland-Qualität, können wir dieser Empfehlung eindeutig zustimmen. Zu bedenken ist: Konventionelles Gemüse aus dem Lebensmittelhandel unterliegt weniger strengen Qualitätskriterien als die Rohwaren für die Herstellung von Babykost. Mit Blick auf mögliche Schadstoffrückstände gelten Demeter-/Bioland-Gläschen als deutlich geringer belastet wie selbst gekochte Beikost.

Testurteil „Holle Spinat mit Kartoffeln“ und „Lebenswert bio Kürbis mit Kartoffeln“

Das Test-Urteil „gut“ für „Holle Spinat mit Kartoffeln“ und „Lebenswert bio Kürbis mit Kartoffeln“ ist ein Beleg, dass bei uns Qualität gelebt wird. Vom Ursprung der Rohware bis zum fertigen Produkt haben wir uns dem nachhaltigen Produzieren und Wirtschaften verpflichtet. Die Rohwaren stammen ausschliesslich aus biologisch-dynamischer oder biologischer Landwirtschaft. Pestizide und chemisch-synthetische Düngemittel sind tabu. Wann immer möglich, werden Zutaten aus regionalem Anbau bezogen. Die Qualitätskontrollen in sämtlichen Herstellungsschritten erfolgen nach neuesten Analysemethoden. So lässt sich auch die Produktionskette lückenlos zurückverfolgen. Öko-Test konnte weder bedenkliche Inhaltsstoffe noch Deklarationsmängel feststellen.

Testurteil „Holle Karotten“

Für „Holle Karotten (Demeter)“ gab es lediglich die Bewertung „befriedigend“, auch wenn in diesem Brei ebenfalls die gelebte Holle-Qualitäts- und Nachhaltigkeitsphilosophie steckt. Gründe waren hauptsächlich geringste Benzol- und Nitratrückstände, die im Gläschen gefunden wurden. Im Folgenden nehmen wir zu den einzelnen Abwertungen Stellung:

Benzol

„Holle Karotten“ ist ein Produkt, das aus Demeter-Rohwaren hergestellt und schonend erhitzt wird. Die moderne Spurenanalytik ermöglicht, kleinste Rückstände verschiedener Schadstoffe zu detektieren, etwa Benzol. Benzol ist ein Stoff, der natürlicherweise durch thermische Zersetzung aus verschiedenen in Karotten enthaltenen Inhaltsstoffen (z. B. Carotin, Phenylalanin, Aromastoffe) entstehen kann. Dies geschieht in einem Babygläschen wie auch im heimischen Kochtopf. Bezogen auf die Gesamtbelastung mit Benzol muss festgehalten werden: Die Benzol-Menge, die über Lebensmittel aufgenommen wird, ist verschwindend gering. Etwa 96 bis 99 Prozent gelangt über die Atemluft in den Körper. 

Nitrat

Ebenso zur Abwertung geführt haben Nitratrückstände. Nitrat ist natürlicherweise in jeder Pflanze als Nährstoff vorhanden. Die Pflanze nimmt Nitrat aus dem Boden auf, in den es durch Düngemittel gelangt. Der Nitratgehalt ist auch abhängig von den Witterungsbedingungen bei der Ernte. Die äusserst strenge Kontaminantenverordnung der Europäischen Union (EU) legt einen Grenzwert von 200 mg/kg Nitrat fest. Dieser Wert gewährleistet eine gesundheitliche Unbedenklichkeit mit einem grossen Sicherheitsfaktor. Es bleibt unverständlich, warum Öko-Test eine Abwertung des Holle-Babygläschens vornimmt, wenn lediglich die Hälfte des Wertes erreicht wird.

In Bio-Babynahrung von Holle baby food steckt ein Höchstmass an Verantwortung, Transparenz und Sorgfaltspflicht. Dies ist für uns oberstes Gebot. Mit unserem Qualitätsversprechen gehen wir weit über die EU-Biostandards hinaus. Daher versichern wir jungen Eltern, dass sie sich mit bestem Gewissen für Holle- oder Lebenswert bio-Produkte entscheiden können – zum Wohle ihres Kindes und der Natur.

Nur wenn wir am Puls der Zeit sind und uns weiterentwickeln, können wir unsere hohe Verantwortung umfassend ernst nehmen. Die Qualität unserer Produkte und Produktionsschritte lässt sich stets verbessern, auch wenn sie bereits enorm hoch ist. Wir können Produktionsabläufe weiter optimieren und immer noch ein Stück ressourcenschonender wirtschaften. Das Testurteil nutzen wir daher auch, um all dies voranzubringen.

11/15